Rittergut Frauenberg Lübben

Im Jahr 2005 verkaufte der Landkreis Dahme-Spreewald das in Lübben gelegene Objekt „Rittergut Frauenberg“ an einen privaten Investor. Seitdem ist jedoch außer dem dezenten Charme des weiteren Verfalls äußerlich durch die Bevölkerung keine Investition zur Rettung der Bausubstanz bzw. zu geplanten Investitionen zu sehen.

 

Meine Fragen:

Mit welchen Verpflichtungen im Kaufvertrag verkaufte der Landkreis das Objekt „Rittergut Frauenberg“?

Welche Investitionen wurden vertraglich vereinbart? (Erbitten Einsichtnahme in den Kaufvertrag)

Wann, durch wen und wie erfolgte die Kontrolle dieser Verpflichtungen? (Erbitten Einsichtnahme in die Protokolle)

Welche Bauordnungsrechtlichen Auflagen wurden seither zum Erhalt der Bausubstanz angeordnet? (Erbitten Einsichtnahme in die Unterlagen)

Wann, durch wen und wie erfolgte die Kontrolle dieser Anordnungen? (Erbitten Einsichtnahme in die Protokolle)

Warum wurde (aufgrund der von außen sichtbarer Nichterfüllung der Investition) in den seitdem vergangenen 15 Jahren keine Rückabwicklung des Kaufvertrags erwirkt?

Welche aktuellen Kontakte bestehen mit dem Investor, um das, auch für die Geschichte des Landkreises Dahme-Spreewald und des ehemaligen Markgrafentums der Niederlausitz bedeutenden Sozial- und Kulturobjekts zu gewährleisten?

Wird seitens des Landkreises aktuell die Option in Erwägung gezogen, den Kaufvertrag rückabzuwickeln, um das Objekt entsprechend seiner historischen Bedeutung selbst zu nutzen?