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Richtfest ohne Fest und Krone: Bauarbeiten gehen weiter

Richtfest ohne Fest und Krone: Bauarbeiten gehen weiter

Es sollte ein zünftiges Richtfest werden, um den Baufortschritt des zweiten Würfels an der Liuba-Grundschule zu würdigen. Doch wegen der Corona-Krise musste es abgesagt werden. Und auch die Richtkrone, die allen vorbeifahrenden oder -laufenden Schülern, Lehrern und Stadtteilbewohnern von der Fertigstellung des Rohbaus künden sollte, ist der Krise zum Opfer gefallen: Weil auch die Blumenläden geschlossen haben, wurde keine Krone geliefert.

Das Gebäudemanagement des Lübbener Rathauses hat es sich dennoch nicht nehmen lassen, in dieser Woche ein Zeichen zu setzen, und eine mit Bändern geschmückte Birke auf den Bau montiert. „Damit wollen wir zugleich zeigen, dass die Arbeit im Rathaus und auf unseren Baustellen nicht vollständig ruht“, sagt Bürgermeister Lars Kolan. Gerade im Baubereich gebe es viel zu tun, denn viele Bau- und Handwerksfirmen können ja nach wie vor unter Berücksichtigung der aktuellen Eindämmungsverordnung arbeiten. Daher sei jedes Sachgebiet im Rathaus mit mindestens einem Mitarbeiter besetzt. Weitere Kollegen arbeiten im Homeoffice. Es wird jeweils abgewechselt, damit die Arbeitsfähigkeit auch in Quarantäne-Fällen erhalten bleibt.

Der Anbau kostet rund 1,8 Millionen Euro und wird zu 75 Prozent aus Bundes- sowie zu 15 Prozent aus Landesmitteln im Rahmen des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ gefördert. Die Fertigstellung ist für diesen Herbst geplant. Durch den Anbau soll vor allem mehr Platz im Hort der Liuba-Grundschule geschaffen werden. Die Planung dafür war bereits 2010 zusammen mit dem bereits bestehenden 1. Würfel-Anbau ausgeschrieben worden. Aufgrund einer 2012 angenommenen Verringerung der Schülerzahlen beschlossen die Stadtverordneten damals nur die Umsetzung des ersten Anbaus, der 2013 fertiggestellt wurde.

Weiter geht es auch am Standort der Ortswehr Lübben-Stadt. Dort wird derzeit die Bodenplatte für die Aufstellung von Containern gegossen. Die Container sollen Räumlichkeiten (Umkleide) für die Jugendfeuerwehr bieten. Dazu wird bis zur Realisierung eines Ersatzneubaus auf dem Gelände der Feuerwehr ein mobiles Gebäude aus drei Modulen errichtet. Die Kosten für die Container belaufen sich auf rund 35.000 Euro, für die Bodenplatte auf 6.500 Euro. Gefördert wird das Projekt aus dem Kreisstrukturfonds des Landkreises Dahme-Spreewald (2019) mit 22.500 Euro.

 
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