Der Landkreis Dahme-Spreewald schafft drei neue, stationäre Blitzer an. Während zwei davon im Norden des Landkreises aufgestellt werden, wird einer in Lübben auf der Berliner Chaussee vor dem Paul-Gerhardt-Gymnasium platziert.
Die Messanlagen sollen Angaben des Landkreises zufolge Ende des Jahres in Betrieb gehen. Die drei Anlagen kosten insgesamt etwa 300 000 Euro.
Brit Mühmert, die Schulleiterin des Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasiums, sieht die neue Geschwindidkeitskontrolle vor ihrer Schule positiv: „Im Interesse der Sicherheit der Schüler kann das sicher nicht schaden.“
Anlass gebe es für die Kontrolle genug, obwohl man meinen sollte, dass die Ampel direkt vor dem Schulgebäude den Verkehr bremsen sollte. Trotzdem komme es immer wieder vor, dass Autofahrer viel zu schnell an der Schule vorbei fahren. Erlaubt sind während des Schulbetriebs 30 km/h.
Statistiken des Unfallatlas zufolge kam es im Bereich des Gymnasiums auf der Berliner Chaussee 2017 zu zwei Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden, 2018 zu einem.
Eine Geschwindigkeitsmesssäule wie hier in Cottbus soll in Lübben aufgestellt werden.
Eine Geschwindigkeitsmesssäule wie hier in Cottbus soll in Lübben aufgestellt werden.
© Foto: René Wappler
Die beiden weiteren stationären Blitzer werden vor einer Kindertagesstätte in Schulzendorf und einem Seniorenzentrum in Bestensee aufgestellt. „Die Straßenverkehrsbehörde legt bei den Standorten für die Geschwindigkeitsmessanlagen besonderen Augenmerk auf sensible Bereiche. Dazu zählen Kitas, Seniorenheime oder Schulen, wo eine dauerhafte Überwachung der Geschwindigkeit angezeigt ist“, sagt Janet Grund, Pressesprecherin des Landkreises.